"Hirschhausen und der Zucker" – so heißt die neue ARD-Doku von Eckart von Hirschhausen. Ab 20. Februar 2026 in der Mediathek, am 23. Februar im Ersten. Er spricht über Zuckersucht, Süßstoffe und warum wir in Deutschland im Schnitt 95 Gramm Zucker pro Tag essen. Endlich redet jemand im Fernsehen über das, was ich seit Jahren erlebe: Zucker hat uns im Griff – und die wenigsten wissen es.
"Zucker kann das Leben versüßen. Zucker kann das Leben zerstören."
Was sind Blutzucker-schwankungen?
Dieser Satz von Eckart von Hirschhausen ist mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen.
Er hat eine neue Doku gemacht: "Hirschhausen und der Zucker" – ab dem 20. Februar 2026 in der ARD Mediathek und am 23. Februar um 20:15 Uhr im Ersten.
Im Interview zur Ankündigung erzählt er, was er bei der Recherche über Zucker herausgefunden hat. Und vieles davon deckt sich genau mit dem, was ich seit Jahren beobachte – bei mir selbst und bei den (meist) Frauen, die ich begleite.
Weniger Zucker = mehr Genuss?
Hirschhausen erzählt, dass er selbst keinen Zucker mehr in den Kaffee nimmt. Und dass er viel weniger Süßes isst als früher.
Nicht aus Verzicht. Sondern weil er festgestellt hat: Ohne den ganzen Zucker schmeckt er mehr, nicht weniger.
Das klingt erstmal seltsam, oder?
Aber ich kenne das so gut. Als ich aufgehört habe, ständig Süßes zu essen, ist etwas Erstaunliches passiert: Ich habe plötzlich Geschmäcker wahrgenommen, die ich vorher gar nicht mehr gespürt habe.
Die Bitterstoffe im Espresso. Dunkle Schokolade, die wirklich nach was schmeckt. Gemüse, das plötzlich interessant war.
Der Zucker hatte alles übertönt.
Hirschhausen beschreibt etwas Ähnliches: Dass Bitterstoffe einen ganz eigenen Reiz haben – den wir aber nur wahrnehmen können, wenn unser Geschmackssinn nicht ständig von Süßem überlagert wird.
95 Gramm Zucker am Tag
Im Interview nennt Hirschhausen eine Zahl, die mich immer wieder erschreckt: Im Durchschnitt essen wir in Deutschland 95 Gramm Zucker pro Tag. Das sind etwa 24 Teelöffel. Jeden Tag.
Und das meiste davon steckt nicht in Süßigkeiten, sondern in Produkten, bei denen wir es gar nicht erwarten: Brot, Soßen, Fertiggerichte, Joghurt, Müsli. Und Zuckeressen sorgt für mehr Zuckerhunger. Kein Wunder also, dass so viele Menschen im Zuckerkreislauf feststecken, ohne es zu merken.
Wenn der Zucker weg ist, geht es vielen besser
In der Doku zeigt Hirschhausen Menschen, die durch eine zuckerfreie Ernährung ihre chronischen Beschwerden losgeworden sind: Probleme mit der Haut, mit dem Darm (>> Verdauungsbeschwerden durch Zucker im Darm), mit den Gelenken. Denn ja, leider kann zu viel Zucker krank machen.
Eine Frau, die jahrelang wegen Diabetes Typ 2 Insulin gespritzt hat, braucht heute keine Medikamente mehr – nur weil sie ihre Ernährung verändert hat. "Diabetes kann rückgängig gemacht werden!" – sagt Hirschhausen. Das sind Geschichten, die Mut machen. Und die zeigen: Es lohnt sich also, genauer hinzuschauen, was wir essen.
>> Hier findest du weitere Infos zu Diabetes und Zuckersucht, wenn dich das interessiert.
Süßstoffe sind keine Lösung
Was mich besonders interessiert hat: Hirschhausen hat für die Doku ein Selbstexperiment mit Süßstoffen gemacht. Er hat morgens auf nüchternen Magen ein Glas mit Süßstoff getrunken (Puh, der Gedanke daran lässt mich heute innerlich erschauern) – und dabei sein Gehirn im MRT scannen lassen.
Das Ergebnis? Sein Belohnungssystem hat angesprungen und wollte mehr: Obwohl Süßstoff keine Kalorien liefert, wird das Gehirn getäuscht. Es erwartet Energie – und wenn die nicht kommt, holt sich der Körper die Kalorien eben beim nächsten Snack.
"Süßstoff manipuliert unser Hirn. Viele werden dadurch nicht satt, sondern hungrig."
Das ist auch der Grund, warum ich im Endlich zuckerfrei! Programm sage: Lass in der zuckerfreien Zeit auch den süßen Geschmack komplett weg. Nicht nur den Zucker, sondern auch die Süßstoffe. Damit dein Körper wirklich zur Ruhe kommen kann.
Warum sich so wenig ändert
Hirschhausen spricht im Interview auch darüber, warum es in Deutschland immer noch keine Zuckersteuer gibt – obwohl sie aus medizinischer Sicht längst empfohlen wird.
Seine Antwort: wirtschaftliche Interessen. Deutschland exportiert jährlich rund eine Million Tonnen Zucker. Da gibt es Lobbys, die kein Interesse an Veränderung haben.
Währenddessen steigt die Zahl der Menschen mit Übergewicht (>> Funktioniert Abnehmen bei Zuckersucht überhaupt?), Diabetes und anderen chronischen Erkrankungen weiter an.
Die Doku anschauen
"Hirschhausen und der Zucker"
Die Dokumentation läuft ab dem 20. Februar 2026 in der ARD Mediathek. Vermutlich wird dieser Link ab dem 20. dort hinführen.
Im Fernsehen kannst du sie am 23. Februar 2026 um 20:15 Uhr im Ersten sehen.
Hier geht es zur Ankündigung.
Warum mich diese Doku freut
Ich werde mir die Doku auf jeden Fall anschauen. Nicht weil ich noch überzeugt werden muss – sondern weil es gut tut zu sehen, dass das Thema endlich in der breiten Öffentlichkeit ankommt.
Jahrelang habe ich gehört: "Ach, ein bisschen Zucker ist doch nicht schlimm." Oder: "Du übertreibst."
Aber immer mehr Menschen merken am eigenen Körper, was Zucker mit ihnen macht. Und immer mehr trauen sich, etwas zu verändern.
Wenn du das auch kennst – dieses Gefühl, dass der Zucker dich im Griff hat und nicht umgekehrt – dann weißt du, wovon ich spreche.
Und dann weißt du jetzt auch: Es geht anders.
Du willst selbst etwas verändern?
Da bist du hier an der richtigen Stelle!
Es ist gar nicht so schwer weniger Zucker zu essen, aber man muss – wie bei Allem – wissen, wie es geht. Und wahrscheinlich erlebst du seit Jahren (vielleicht sogar auf schmerzhafte Weise), dass die Regeln, die du kennst, nicht funktionieren. Immer wieder brichst du mit deinen Vorsätzen, oder?
Dann lass uns doch anfangen. Ich erkläre dir in meiner kostenfreien Starthilfe erst mal grundsätzliches. Schau doch mal hier: Die Starthilfe – Spare ganz easy 50% deiner täglichen Zuckermenge ein.
Und falls du schon weißt, dass du beim nächsten Endlich zuckerfrei! Programm dabei sein möchtest und auch einmal die tollen positiven Effekte der Zuckerfreiheit erfahren willst:
Dann trag dich hier ganz unverbindlich in die Warteliste ein.




