Was ist Zuckersucht – und wie kannst du sie besiegen?

Zuckersucht kann man beenden

Wunderbar, dass du hier gelandet bist!

Auf dieser Seite erhältst du wichtige Infos zum Thema Zuckersucht, damit du erst mal einen Überblick bekommst. Die 4 Videos leiten dich durch das Thema  und erklären dir die Gründe für die Zuckersucht, warum es so schwierig ist, weniger Zucker zu essen und wie man die Sucht hinter sich lassen kann.

Alles, damit du den Weg da raus finden kannst. – Es wird also interessant, versprochen!

 

Ich verstehe dich!

Ich hab wahrscheinlich genau das erlebt, was du gerade empfindest und kann komplett nachvollziehen, dass das ein Problem ist – auch wenn alle Menschen in deinem Umfeld das als Quatsch abtun.

Ich kenne den Leidensdruck und bin sehr froh, dass ich da raus gefunden habe. Das ist auch meine Motivation für diese Seite: Ich helfe Menschen – wie dir – von der Zuckersucht loszukommen. Weil es sich so sehr lohnt! Das Leben ist einfach besser, wenn man frei wählen kann, ob es jetzt Süßigkeiten sein müssen, oder nicht.

Das Thema ist groß und gute Information ist wichtig, damit du verstehst, was alles im Hintergrund einer Sucht passiert. Und genau diese Infos bekommst du hier! 

Fangen wir an mit dem Offensichtlichen:

 

Was ist eine Zuckersucht?

Viele stellen sich die Frage, ob der tägliche Japp auf Schokolade schon eine Zuckersucht sein könnte, oder ob es sich um eine normale oder menschliche Lust auf Süßes handelt. Bin ich schon süchtig, wenn ich regelmäßig Schokolade esse? Handelt es sich um eine Sucht, wenn ich bei Stress Schokolade brauche? Und gibt es überhaupt so etwas wie eine Zuckersucht?

Meine Antwort lautet „Ja“, es gibt eine Zuckersucht, und sie ist sogar ziemlich weit verbreitet.

Das größte Symptom die Frage nach der Freiheit. Nasche ich aus freiem Willen oder drängt mich irgendetwas in mir dazu, dass ich Süßes essen muss? Kann ich lange Zeit ohne Süßigkeiten leben, ohne einen Verzicht zu spüren? Kann ich ganz frei „Nein!“ sagen, wenn ich mir vorgenommen habe, weniger Süßes zu essen, oder breche ich immer wieder mit meinen Vorsätzen.

Die Grenzen sind fließend, aber es gibt ein paar typische Symptome für die Zuckersucht, wie z.B. Heißhunger, ständiger Appetit, häufige Rückfälle und heimliches Naschen. Wenn du mehr über die Symptome der Zuckersucht wissen möchtest, lies hier weiter.

Wenn du es ganz genau prüfen willst, kannst du  hier einen Test machen. Und wenn du merkst, dass du mit dem Zucker ein Problem hast, dann lies auf jeden Fall hier weiter, denn ich erkläre dir weiter unten, was du tun kannst, um das zu ändern.

 

Vorweg ein Trost

Erst einmal will ich dir eine Last von den Schultern nehmen: Es ist nicht deine Schuld!

Zuckersucht ist keine Frage von Versagen oder einem schwachen Willen. Diesen Zahn will ich dir schon ganz zu Anfang ziehen. Warum das so ist, erzähle ich dir im ersten Video.

Ich wünsche dir einen guten Einstieg in das Thema, und hoffe, dass ich dir mit meinen Infos weiter helfen kann, damit auch du bald dem Zwang Zucker zu essen „Lebe Wohl“ sagen kannst!

Zuckersucht ist nicht deine Schuld 

Die Gründe für die Zuckersucht

Das ist das erste Video zum Thema Zuckersucht und zu der Frage, ob du Schuld an der Sucht bist (Nein!) und was welche Gründe wirklich hinter diesem ständigen Verlangen stecken.

Kopf hoch, wir können das wieder in Ordnung bringen! Dies ist dein erster Schritt in die Zuckerfreiheit!

 

Die Sucht

Ich kann mich an die vielen Jahre erinnern, in denen ich mir jeden Tag erneut vorgenommen habe: „Morgen! Ab morgen esse ich gesund! Ab morgen ist Schluss mit der Nascherei!“ – gefolgt von einem Gefühl des Versagens und Selbstvorwürfen, wenn ich es dann doch wieder nicht geschafft hatte. Fies war das! Wer soll so lernen, sich selbst zu lieben?

Das alles änderte sich, als ich eins begriffen hatte: Ich hatte es mit etwas ganz anderem zu tun, als meinem schwachen Willen! Ich war nicht zu schwach, da war nur etwas, das viel stärker war: Die Sucht! Sie hatte die Oberhand und machte es mir unmöglich, weniger zu naschen und einen kühlen Kopf zu bewahren. Und sie brachte obendrein noch eine Menge an dunklen Gefühlen mit sich, die mir den Tag vermiesten.

Wenn es jetzt bei dir klingelt und wenn du das kennst, dann frage ich dich:
Wie lange willst du dir das noch antun? Ist es nicht endlich mal genug?

 

Du bist nicht „schuld“

Zuckersucht ist die Folge unserer westlichen Lebensweise

Glaub mir, ich weiß, wie sich die Zuckersucht anfühlt, und wenn du auch betroffen bist, dann möchte ich dir noch einmal diese Last von den Schultern nehmen: Auch wenn du dich innerlich oft für dein Naschen beschimpfst: dein extremes Verlangen nach Süßem ist nicht alleine deine Schuld oder dein zu schwacher Wille.

Die Zuckersucht ist bei Vielen eine Folge der üblichen westlichen Ernährung und in der langen Geschichte unserer industriell verarbeiteten Nahrungsmittel verankert. Über die Jahre wurden wir regelmäßig mit versteckten Zuckern versorgt und haben uns so ganz langsam zu Zuckerjunkies entwickelt.

Klar, du bist es, die/der sich regelmäßig die Schokolade und den Kuchen in den Mund schiebt, aber dieses Verhalten wird nicht mehr nur von deinem Verstand entschieden. Ganz unterschwellig und unbemerkt wurde unser Körper durcheinander gebracht, und jetzt entscheidest nicht mehr du, sondern dein Körper, mit einer Überzahl an zuckerliebenden Bakterien und einem gestörten Hunger-Satt-System, ob die Kekse und Gummibärchen gegessen werden, oder nicht.

 

Warum ist das so, und wie wird man zuckersüchtig?

Für eine Zuckersucht gibt es mehrere Gründe, und oft spielen alle von ihnen eine Rolle in ihrer Entstehung. Jeder Mensch ist besonders und hat ganz individuelle Gründe fürs Naschen, aber in der Gesamtheit spielen unter anderem diese 5 Faktoren eine Rolle.

 

1. Unser heutiges Essen

Wie ich schon angedeutet habe, ist – neben all den emotionalen und kulturellen Gründen – vor allem unser westliches, industriell verarbeitetes Essen ein Grund für die Zuckersucht. Die großen Mengen an versteckten Zuckern, die wir täglich mit diesen Speisen zu uns nehmen, haben langsam und unbemerkt die Systeme in unserem Körper durcheinander gebracht.

2. Der freie Wille hat kaum eine Chance

Zu viel Zucker hat unter anderem nämlich Einfluss auf unser Hormon-System und unsere Darmflora. Und wenn diese Systeme anderer Meinung sind, hat dein Kopf wenige Chancen, sich durchzusetzen. Kaum jemand kann so viel Willenskraft aufbringen, wenn die Hormone in eine andere Richtung wollen.

3. Der Zucker bringt das sensible Zusammenspiel der Bakterien im Darm durcheinander.

Zuckerliebende Bakterien können sich besser vermehren als andere, und ab dann geben sie in ihrer Mehrzahl den Takt an. Mittlerweile weiß man, dass die Darmflora ein großes Mitspracherecht hat, wenn es um die Entscheidungen geht, die in unserem Gehirn getroffen werden, und wenn aus dem Bauch die Nachricht kommt: „Wir haben Hunger auf Zucker!“, dann essen wir auch Zucker.

4. Gestörter Hunger-Satt-Kreislaufes

Und auch das empfindliche System des Hunger-Satt-Kreislaufes, das über Hormone gesteuert wird, kann vom Zucker gestört werden. Leptin ist das Hormon, das unserem Gehirn die Botschaft übermittelt, dass wir ausreichend gegessen haben. Fructose und Glucose (Einfachzucker, in die der Haushaltszucker vom Körper aufgespalten wird) sorgen aber dafür, dass dieser Bote seltener zum Gehirn durchdringen kann. Noch dazu können wir zum Beispiel kein Sättigungsgefühl empfinden, wenn wir Fructose essen. Mit diesem Feature wurde unser Körper nicht ausgestattet. ​​

5. Zucker beeinflusst unser Belohnungssystem

Zucker sorgt dafür, dass unsere Gehirn Dopamin ausschüttet und für ein Belohnungsgefühl sorgt. Das möchte man gerne immer öfter erleben. Es wird also schnell wieder Zeit für Nachschub.

 

 

Zucker beeinflusst uns viel stärker, als wir denken

Zucker hat noch ganz andere Auswirkungen, aber allein die gerade Genannten könnten schon ausreichen, weniger Zucker essen zu wollen.

Warum ist das aber gerade so schwierig? Warum können wir nicht einfach weniger und seltener naschen? – Das erzähle ich dir im nächste Video.

Keine Sorge, es gibt einen Weg raus aus der Sucht, hier bist du mit deinem Problem schon ganz richtig!

 

Kühlschrank-Info

Bevor es weiter geht, habe ich ein kleines Geschenk für dich: eine große Übersicht für deinen Kühlschrank. Wenn du diese Infos immer im Blick hast, bleibst du dabei.  

5 Gründe für Rückfälle

Im letzten Video habe ich dir von ein paar Gründe erzählt, wie es zu einer Zuckersucht kommen kann und warum es besser wäre, weniger Zucker zu essen.

Warum ist das aber so schwierig? Wir wissen doch eigentlich, dass es besser wäre, weniger von dem süßen Pulver zu essen. Warum machen wir es dann nicht einfach? Dazu gibt es Antworten in diesem Video.

Warum ist der Zuckerverzicht so schwierig?

Im Kopf war mir damals alles klar. Ich wollte weniger naschen! Aus gesundheitlichen Gründen und natürlich auch, um endlich schlanker und fitter zu sein. Aber jeden Tag kam mir etwas dazwischen, das ich nicht wirklich erklären konnte.

Ich habe viele, viele Rückschläge erlebt, wie du dir sicher vorstellen kannst. Es ist einfach extrem hart, die Sache alleine in den Griff zu bekommen und sie wirklich zu verstehen. Bis ich die Lösung fand, ab da wurde es relativ leicht!

 

5 Gründe für das ständige Scheitern

Wichtig war für mich erst einmal zu verstehen, was überhaupt die Gründe für das fehlenden Durchhaltevermögen sind (öffne die Infos durch Klick auf das Kreuz rechts):

Emotionale und kulturelle Gründe

Wir verbinden Süßes mit Lob, Trost, Zuneigung und Liebe. Wird uns das nicht bewusst, kann diese Kombination einen Verzicht unmöglich machen.

Die Unterdrückung von unerfüllten Bedürfnissen kann Grund für eine Sucht sein, sowie nicht ausgelebte Wut oder Ängste.

Versteckte Zucker

Zucker steckt mittlerweile in fast allen Speisen und Getränken. Wir wurden also unbewusst an den mehrfach täglichen Konsum gewöhnt. Wird der plötzlich beendet, meldet sich der Körper.

Nährstoffarmes Essen

Unsere heutigen Lebensmittel sind durch Überzüchtung und kultivierte Böden nicht mehr so nährstoffreich, wie sie früher waren. Unser Körper bemerkt einen Mangel, und er scheint ihn häufig – in Mangel an Erfahrung – durch Süßhunger auszudrücken. Er weiß oft nicht, nach welchem Lebensmittel er verlangen soll, da es ihm noch nie angeboten wurde.

Wer von uns weiß intuitiv, dass Löwenzahnblätter mit ihren Bitterstoffen wichtige Nährstoffe liefern, die uns zufrieden stellen und den nächsten Zuckerhunger verhindern können. Auch unsere Gemüse- und Obstsorten wurden in den letzten Jahrzehnten Richtung süß gezüchtet; dagegen wurden die Bitterstoffe stark verringert. Süßes verkauft sich besser.

Auch im Ayurveda gibt es eine interessante Ernährungsbedingte Begründung für Zuckerhunger. Mehr dazu hier.

Biochemie, die körpereigene Reaktion auf Saccharose

Die Verstoffwechslung von Saccharose (Haushaltszucker) hat Einfluss auf unsere Essverhalten. Glucose fördert Blutzuckerspiegel-Schwankungen und damit häufigeren Appetit. Fructose verhindert das Aufkommen eines Sättigungsgefühls.

Hier gibt es mehr Infos dazu.

Hormonelle Störungen in Folge von zu viel Zuckerkonsum

Zucker hat Auswirkungen auf unsere Hormonproduktion und -funktion und kann so den Fettstoffwechsel- und Hunger/Sättigung-Kreislauf durcheinander bringen. Dies führt – neben anderen gravierenden Nachteilen – auch immer wieder zu erneutem Süßhunger.

Und was kann man tun, damit man doch weniger Zucker essen kann? – Das erkläre ich dir im nächsten Video.

 

 

Die Heilung von der Zuckersucht

Im letzten Video habe ich von den Gründen erzählt, warum es so schwierig ist, weniger Zucker zu essen und versprach dir, jetzt zu erklären, wie man es trotzdem schaffen kann, den Zuckerkonsum einzuschränken. Es wird also spannend!

Was hilft bei Zuckersucht?

Als ich angefangen habe, mich mit den folgenden Themen zu beschäftigen, wurde es langsam besser. Natürlich war der Weg immer noch von Rückschlägen gesäumt, aber ich habe verstanden, dass sie kein Versagen waren, sondern die beste Möglichkeit, meine Zuckersucht endlich zu verstehen.

 

Rückfälle sind Gold wert

Jeder einzelne Rückfall hat mir gezeigt, warum es dazu gekommen ist und ich habe gelernt, mich und meinen Körper besser zu verstehen. Schade nur, dass es so extrem lange gedauert hat! Ich hätte mir damals die Hilfe gewünscht, die ich dir heute bieten kann. Der Weg muss heute nicht mehr lang und steinig sein – mit der richtigen Unterstützung wird es leichter.

 

Was ist wichtig, wenn man auf Zucker verzichten will?

Vielleicht hast du schon einmal ausprobiert, auf Zucker zu verzichten und enttäuscht aufgegeben. Um die Zuckerfreiheit zu erlangen muss man ein paar Tricks kennen. Die Beachtung folgender Punkte haben sich als hilfreich erwiesen, um wieder ein zuckerunabhängiges Leben führen zu können.

Ich habe dir diese und andere wichtige Punkte in dem PDF zusammen getragen, das du oben downloaden kannst. Vielleicht hängst du dir die Infos an den Kühlschrank, damit du dich häufiger daran erinnerst.

Wenn du dran bleibst und diese Punkte beachtest, wird es bestimmt leichter für dich werden, in Zukunft weniger Zucker zu konsumieren.

 

Kurzer Entzug

Um die Zuckerfreiheit zu erlangen, ist es hilfreich, über einen kurzen Zeitraum vollständig auf Zucker zu verzichten, damit dein Körper wieder auf ein normales und gesundes Maß an Süße zurück findet.

Nährstoffreiches Essen

Es gibt Lebensmittel, die dich besonders gut mit Nährstoffen versorgen können, und es gibt Nahrungsmittel, die dir sogar deine eigenen Nährstoff-Reserven rauben können. Letztere fördern den Süßhunger und machen es schwer, einen Weg aus der Sucht zu finden.

Aber wie geht nährstoffreiche Ernährung? Hier findest du mehr Infos dazu.

Hier findest du auch eine Ernährungshilfe aus dem Ayurveda.

Klarheit über die Funktionen des Zuckers in deinem Köper

Es ist hilfreich, die Wirkung von Zucker und anderen Nahrungsmitteln in deinem Körper zu kennen, und sich über das Chaos, das Zucker in unserem hormonellen System anrichtet, bewusst zu sein. Das Wissen um die biochemischen Abläufe im Körper wird es dir erleichtern, in Zukunft einfacher auf Zucker verzichten zu können.

Erkennen der emotionalen Gründe einer Zuckersucht

Manchmal ist es nur eine Gewohnheit, aber oft verstecken sich auch Wünsche nach Trost, Zuneigung oder Geborgenheit hinter der Naschsucht. Das Erkennen dieser Muster und ein bewusster Umgang damit kann eine deutliche Verbesserung der Zuckersucht mit sich bringen.

 Zusatz: Weil es so wichtig ist

Noch ein paar Wort zum Thema „Emotionale Gründe“

An dieser Stelle möchte ich auf einen interessanten Artikel über das Thema Sucht aufmerksam machen. Ich fasse ihn kurz für euch zusammen. Leider kann man ihn nicht mehr lesen, da die Seite der Huffington Post geschlossen wurde.

Für mich spielt es keine Rolle, von welcher Sucht die Rede ist. Zucker, Alkohol, Internet, Spiel oder andere Rauschmittel, jeder Gebrauch von Suchtmitteln verdeckt ein tiefer liegendes Leid. Aber lest selbst:

  

Die wahre Ursache von Sucht geht auf diese 6 Erlebnisse aus der Kindheit zurück

Sucht ist die Krebserkrankung der Seele

“Wer seelisch belastet ist, sucht nach Entlastung und findet diese unter anderem in Alkohol, Drogen oder Medikamenten”, schreibt Psychotherapeut Ralf Schneider in “Die Suchtfiebel”.

Das bedeutet aber nicht, dass jeder, der eine schmerzhafte Erfahrung in der Kindheit gemacht hat, später auch eine Abhängigkeit entwickelt. Jeder Mensch geht mit Verletzungen anders um.

Es gibt jedoch Erlebnisse in der Kindheit, die Schmerz verursachen und dadurch Abhängigkeiten begünstigen. Sie können frühzeitig von Eltern vermieden werden, indem sie sich bewusst machen, dass bestimmte Erziehungsmethoden Schaden verursachen. Hier eine sehr kurze Zusammenfassung des Artikels:

 

6 Erlebnisse in der Kindheit, die Schmerz auslösen:

Die fehlende Befriedigung von Grundbedürfnissen

Geborgenheit, Schutz und Liebe sind ebenso wichtige Grundbedürfnisse von Babys und Kleinkindern wie Hunger und Durst. Werden sie nicht befriedigt, gerät das Kind in eine Notsituation: Es ist schließlich von den Eltern abhängig und es hat nur seine Stimme und möglicherweise noch keine Sprache, um sich mitzuteilen.

Wenn Kinder das Gefühl haben, so viel schreien zu können, wie sie wollen und doch nicht gehört zu werden, entstehen Schmerz und Unsicherheit, in besonders schlimmen Fällen sogar Traumata.

Bindungsprobleme, Schlafstörungen, Ängste und Depressionen können mögliche Folgen sein. Aber auch Abhängigkeiten und Süchte. Schwere Versagungen in der Befriedigung von Grundbedürfnissen, die Dauerstress und Hilflosigkeit hervorbringen, können sich laut Schneider auf die Bereitschaft zum Drogenkonsum auswirken. In der “Suchtfiebel” schreibt Schneider: “Offensichtlich erzeugt der frühe Stress eine Veränderung im Gehirn.”

Die Erfahrung, dass Liebe an Bedingungen geknüpft ist

“Es gibt ganz wenige Kinder auf der Welt, die das Glück hatten, um ihrer Selbst willen geliebt zu werden”, sagte der bekannte deutsche Hirnforscher Gerald Hüther der Huffington Post. Dabei ist genau das aus seiner Sicht die Grundvoraussetzung für eine glückliche Kindheit.

Der Schmerz, der entsteht, wenn wir als Kind das Gefühl haben, nicht vollkommen zu sein, verarbeitet jeder Menschen anders.

Manche Menschen werden ihr Leben lang versuchen sich anzustrengen, um geliebt und akzeptiert zu werden. Andere werden sich möglicherweise mit schmerzlindernden Substanzen behelfen.

 

Ein überfürsorgliches Verhalten der Eltern, das zu Verunsicherung führt

“Wenn man Suchtkranke rückblickend fragt, welche seelischen Ursachen ihr Substanzkonsum gehabt hat, erhält man unzählig viele plausible Antworten. Überrepräsentiert scheinen diejenigen zu sein, die sich nicht trauen, Risiken einzugehen, die sich ‘Mut antrinken’ oder ihre Hemmungen durch Drogenkonsum herabsetzen, die also Angst verringern”, schreibt Schneider in der “Suchtfiebel”.

Die Bereitschaft, Risiken einzugehen und furchtlos auf Herausforderungen zuzugehen, wird zu großen Teilen in der Kindheit geformt.

 

Der Mangel an freiem Spiel, der zu Fantasielosigkeit führt

Eine lebhafte Fantasie könnte ein sehr effektiver Schutz vor der Entwicklung von Suchtkrankheiten sein. Zu dieser Erkenntnis kommt Eckhard Schiffer, Autor der Bestsellers “Warum Huckleberry Finn nicht süchtig wurde”.

Das freie Spiel wird durch zwei entscheidende Entwicklungen beeinträchtigt: Zum einen bleibt Kindern immer weniger Zeit zum Spielen, weil viele Eltern wollen, dass ihre Kinder neben der Schule in Sport-, Musik- oder Sprachkursen weiter gefördert werden.

Zum anderen wird heute immer mehr in das kindliche Spiel eingegriffen, sodass es seine Spontanität und Regellosigkeit verliert; Es wird weniger um des Spielens Willen gespielt und mehr, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. Wir greifen viel zu häufig in das kindliche Spiel ein, indem wir organisieren, zeigen, “wie es besser geht”, erklären, dass Bäume grüne und nicht blaue Blätter haben.

Kreativität und Fantasie entstehen jedoch genau da, wo das Kind frei sein darf.
Die so gewonnene Kreativität wird ihm ein Leben lang helfen, Lösungen für die komplexesten Probleme zu finden. Um die Ecke zu denken, sein Denken nicht durch andere einschränken zu lassen. Und sie wird es vor der Öde und Leere bewahren, die Abhängigkeit und Sucht – und sei es “nur” eine Konsumsucht, Kaufsucht oder Spielsucht – begünstigt.

 

Das Leistungsprinzip unserer Gesellschaft, dem Kinder unterworfen werden

Was Kinder heute leisten müssen, ist enorm. Und das ist alles in Ordnung, sobald man nicht aus dem Raster fällt. Wir bläuen unseren Kindern ein, dass sie gute Noten brauchen, um später mithalten zu können. Kommen sie mit einer Drei nach Hause, machen wir ihnen klar, dass sie doch auch eine Zwei haben könnten, wenn sie sich nur ein bisschen mehr anstrengten. Was viele Kinder aber hören, ist: Du würdest uns besser gefallen, wenn du bessere Noten hättest. Eine Fünf auf dem Zeugnis würde uns sehr enttäuschen.

Das ständige Gefühl, nicht gut genug zu sein, löst einen Schmerz aus. Vielleicht einen, der zunächst unter der Oberfläche schlummert, wie Maté es ausdrückte, aber eben einen, der durchaus spürbar ist.

Es ist genau dieses Leistungsstreben, das zu den neuen Volkskrankheiten wie Depressionen und Burnout führt – und das ein Bedürfnis nach Ablenkung, Flucht und nach Betäubung auslösen kann.

Die Angst vor dem Versagen, die Eltern auf ihre Kinder übertragen

Viele Eltern wollen ihre Kinder beschützen und greifen deshalb sehr stark in ihr Leben ein. Aus Angst.

Kinder, die nicht selbst bestimmen, nicht selbst ihre Umwelt entdecken und erleben, nicht ihren eigenen Interessen in ihrem eigenen Tempo folgen dürfen, verlieren ihren Eigensinn. Das bleibt jedoch nicht ohne Folgen:

“Wenn Erwachsene die Fähigkeit, sich in tagträumerischer Weise von ihrer Umwelt ansprechen zu lassen und so stöbernd, stutzend, und staunend innerlich viel zu erleben, verloren bzw. nicht ausreichend erworben haben, dann verlieren sie einen Teil ihres Eigensinns. In diesem Augenblick sind sie auf Mittel, Medien, ‘Dröhnungen’ angewiesen, um etwas zu erleben.“

Quelle: Der ganze Artikel war auf huffingtonpost.de zu lesen

 

 

Genau das interessiert dich?

Sehr gut! Denn ein großer Grund für die Sucht liegt im emotionalen Bereich. Wenn du mehr zu dem Thema lernen möchtest, dann empfehle ich dir, diese Webinar-Aufzeichnung anzusehen, sofern sie gerade online ist. Wenn nicht, schau später noch einmal vorbei.

Ich wünsche dir alles Liebe und viel Erfolg auf deinem eigenen Weg in die Zuckerfreiheit. Und wenn es dir alleine zu schwer fällt, dann lass‘ dir doch helfen! Du musst dir das nicht weiter antun.

 

 

Hier geht die Hilfe weiter

Wenn dich die Infos auf dieser Seite angesprochen haben und die spürst, dass Zuckersucht ein Thema für dich ist, dann kann ich dir weiter helfen: 

Endlich weniger Zucker essen

Endlich zuckerfrei! – Mehr als eine Challenge

Du möchtest weniger Zucker essen – und zwar langfristig?
Dann ist dieses Programm genau das Richtige für dich!

Kennst du das?

Vor dir stehen Kekse auf dem Tisch und du sagst dir: „Nein, heute nicht!“, und nimmst trotzdem einen! Und noch schlimmer: Es bleibt nicht dabei. Du hörst erst auf, wenn der Teller leer ist.

Würdest du gerne endlich diesen inneren Kampf besiegen und Ruhe verspüren? – Ich helfe dir dabei!

Lass dich von mir unterstützen und erlaube dir, dass es ab jetzt leichter wird. Das Programm wird dich dahin führen.