Wie ich schon oft erklärt habe, versuche ich möglichst nährstoffreich zu essen, um einen der Gründe, die Zuckerhunger auslösen können, schon mal zu eliminieren.

Dabei bin ich vor ein paar Jahren auf die Rohkost-Ernährung gestoßen. Und ich muss euch sagen, auch wenn ich mich vielleicht nie zu völliger Rohkost durchringen werde, ich bin begeistert von diesem Essen, der Kreativität dieser Küche und der positiven Stimmung in dieser Szene. Das Netz – und besonders YouTube – sind mittlerweile voll davon, schaut euch gerne mal um und lasst euch inspirieren.

In diesem Zusammenhang möchte ich euch ein Rezept vorstellen, dass ich zusammen gebastelt hab, nachdem ich dieses hier auf Victorias Blog rawexotic.com gelesen hab. Die kalte Suppe ist so schon sehr lecker, aber ich hab das Rezept etwas für meine Geschmacksnerven angepasst. Lecker, gesund und ohne kochen ruckizucki hergestellt!

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Ich benutze für das Rezept einen sehr leistungsstarken Mixer, aber ich denke, dass diese Zucchini-Suppe auch mir einem Pürierstab hergestellt werden kann, wenn die Cashews vorher ein paar Stunden eingeweicht werden, oder gleich Cashewmus verwendet wird.

Rohe Zucchini-Suppe (1 Teller/Schale)

  • 1 kleine Zucchini (geschält oder nicht)
  • 1/4 Zitronen
  • ca. 10 Cashewkerne
  • Meersalz und Pfeffer
  • etwas Wasser

für die „Einlage“

  • Paprika
  • Tomate
  • Avocado
  • das geht auch: Gurke, geraspelte Möhre, Staudensellerie, Salat, Frühlingszwiebeln, Broccoli, Blumenkohl, etc. 

zum drüber streuen

  • Petersilie
  • frische Sprossen (hier Mungbohnen)
  • (und für Fortgeschrittenen) angekeimte, getrocknete Buchweizenkörner (sind sehr knusprig)

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Die Suppe kann kalt gegessen werden, schmeckt aber warm auch gut. Ich würde sie allerdings nicht erhitzen, da sonst viele gute Nährstoffe verloren gehen. Rohköstler erwärmen nur auf ca. 42°C, damit unter anderem die Enzyme nicht denaturieren.

Zuerst fülle ich die Schale, aus der ich essen möchte, mit heißem Wasser, damit sie angewärmt wird.

Dann zerteile ich die Gemüsesorten für die Einlage in kleine Würfel und halte alles bereit.

Wenn die Suppe weiß werden soll, solltest du die Zucchini schälen. (Wenn ich das mache, hebe ich die Schale auf, zerkleinere sie und gebe sie später gemeinsam mit der Einlage mit in die Suppe.) Machst du das nicht, wird die Suppe hellgrün. Das ist aber auch ganz schön!

Die Zucchini mit der Zitrone ohne Schale, den Cashewkernen, Salz, Pfeffer und etwas Wasser in den Mixer geben und so lange pürieren, bis eine cremige Sauce entsteht. Danach weitermixen, bis die Suppe warm ist. Das Wasser nur nach und nach dazu geben, damit es nicht zu flüssig wird.

Die Suppe in die warme Schale geben, das zerkleinerte Gemüse dazu geben und mit Sprossen, Petersilie und Buchweizenkeimlingen bestreuen. Eine reife, weiche Hass-Avocado sollte auf keinen Fall fehlen. Fertig!

Buchweizenkeimlinge sind sehr nährstoffreich und enthalten kein Gluten. Sie sind ganz einfach herzustellen, auch wenn es etwas Zeit benötigt:

Dafür Buchweizen in Wasser mit etwas Essig für 8-24 Stunden einweichen. Dann abgießen und am besten in einem Keimglas ca. 2 Tage keimen lassen. Dabei 2-3 mal am Tag gut durchspülen. Sind die Keime zu sehen, alles auf einen großen Teller geben und einfach auf der Heizung trocknen lassen. In ein Schraubglas geben und in der Suppe, Salat oder im Müsli genießen.

 

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