Zuckerfreie Muffins! Helles Gebäck ohne Weizen und Gluten, und Low Carb! Wow!
(Geht bestimmt auch vegan mit Kokosöl und Eiersatz)

Bei dieser Art von Rezepten erkläre ich meistens, dass ich möglichst versuche, Weizenmehl zu meiden: der Triggerfaktor ist einfach zu hoch. Leider schmecken auch mir die köstlichen Bäckereien aus Weizenmehl am besten, und ich messe jedes Rezept daran, wie nah es dem „Original“ kommt. Dieses Rezept ist nah dran, und wenn man es nicht erwähnt, merken bestimmt nur wenige, dass diese Muffins gesundheitlich ganz in Ordnung sind.

Ihr seht hier auf dieser Seite zwei Varianten. Ich habe die Muffins mit Erythrit (pinke Form) und mit Reissirup (rote Form) ausprobiert. Der Unterschied (optisch und geschmacklich) ist wirklich sehr gering. Auf den Fotos sieht es aus, als ob die Erythrit Muffins viel gelber waren. Das täuscht, so deutlich ist der Unterschied nicht.

Wenn man Reissirup nimmt, enthalten die drei Muffins ca.15g Zucker, also etwas mehr als ein Teelöffel pro Muffin. Low Carb sind sie, wenn ihr Erythrit nutzt.

 

Das Rezept

Um nicht übermäßig viel zu naschen habe ich mir angewöhnt, kleine Mengen zu backen. Dieses Rezept ist daher nur für drei Muffins, kann aber einfach vermehrfacht werden.

Benutzt am besten eine Digitalwaage, da es sich hier um kleine Mengen handelt. Kokosmehl ist so enorm saugstark, dass ein bisschen zu viel schon große Auswirkungen hat. Zu viel Koksmehl macht die Muffins unnötig trocken.

Zitronen-Muffins

Rezept für 3 Muffins

  • 30g Mandelmehl 
  • 6g (ca. 1 EL) Kokosmehl
  • 1/6 TL Backpulver
  • 1/6 TL Natron
  • 25g Erythrit oder 25g Reissirup
  • 1 Prise Salt
  • 1/6 TL Vanillepulver
  • Ein paar Zitronenschalen-Zesten

 

  • 25g Butter, geschmolzen 
  • 25g (ca. 3 EL) frischer Zitronensaft 
  • 1 Ei

 

Als erstes die trockenen Zutaten in eine Schale geben und die geschmolzene Butter mit dem Zitronensaft und dem Ei (und dem Reissirup) in einer anderen Schale vermischen.

Dann alles zusammen geben und schnell verrühren. Der Zitronensaft und das Natron werden den Teig schnell aufschäumen lassen. Das wird die Muffins später etwas lockerer machen.

Auf dem Foto könnt ihr links den Teig mit Reissirup und rechts mit Erythrit sehen.

Dann alles auf drei Muffin-Formen verteilen und …

… 20 Minuten bei ca. 150°C backen. Die Muffins in den letzten 5 min besser mit einem Papier abdecken, damit sie nicht verbrennen. Dann mit einem Stäbchen prüfen, ob sie fertig gebacken sind.

In der roten Form sind die Muffins mit Reissirup und in der pinken Form mit Erythrit.

 

Die Muffins lassen sich sehr gut einfrieren und schmecken nach dem Auftauen fast genauso.

 

 

Kleiner Hinweis

Wenn ihr noch keine zuckerfreie Zeit hinter euch habt, kann es sein, dass euch die Süße nicht ausreicht. Euer Geschmackssinn ist möglicherweise noch zu sehr an die industrielle Süßweise gewöhnt. Wenn das so ist, dann würde ich mit etwas mehr Erythrit oder Reissirup nachsüßen. Reissirup enthält keine Fructose und ist deshalb ein besseres Süßungsmittel für Zuckersüchtige.

Wenn ihr gerade in der zuckerfreien Zeit seid, dann passt bitte mit diesem Rezept etwas auf, denn die Süße könnte das Zuckermonster unnötig reizen.

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