von Ilga Pohlmann | 24. Februar 2015 | 43 Kommentare

Hafermilch

Ich mag gerne Hafermilch und Nussmilche, aber die gekauften Varianten enthalten fast immer Zucker (oft Maltrodextrin) und manchmal auch andere E-Stoffe. Also mixe ich sie mir selber.

Hafermilch

Das ist gar nicht so schwer, es dauert nur etwas länger als einen Tetrapack aufschneiden. (Weiter unten gibts noch einen tollen kleinen Aufbewahrungstipp.) Aber zuerst das Rezept, für alle, die gerne auch mal Hafermilch selber herstellen wollen:

Hafer-Sahne:

  • 100g Haferflocken oder noch besser: frisch gemahlener Hafer
  • 400ml Wasser
  • 1 EL pflanzliches Öl (zB. Kokos oder mildes Olivenöl)
  • eine Prise Meersalz

Den Hafer mit dem Wasser in einen Mixer geben und kräftig durchmixen. Das geht auch mit einem Pürierst in einem hohen Gefäß. Danach 5 Minuten stehen lassen. Die Masse wird jetzt etwas dicker.

Noch einmal durchmixen und langsam das Öl und das Salz dazu geben. Dann wieder eine Weile ruhen lassen und danach durch einen Nussmilchbeutel seien. Dafür legt ihr besser direkt Hand an und melkt den Beutel, sonst dauert das Durchlaufen wirklich zu lange.

Falls die Konsistenz zu dick ist, kann noch Wasser dazugefügt werden. Dann wird nach und nach Hafermilch daraus. Probiert aus, wie flüssig es euch am besten schmeckt.

Noch ein Tipp: Nussmilchbeutel sind meist etwas teurer und nur übers Internet zu erhalten. Es gibt aber bei DM im Waschmittelbereich einen Zweierpack Wäschesäcke* für ca. € 2-3. Die funktionieren auch! Oder ihr nehmt einfach eine saubere Nylonstrumpfhose. Auch das habe ich ausprobiert und es klappte gut. Ich fand es nur etwas seltsam, mein Essen durch einen Socken zu drücken …

Da diese selbstgemachte Milch doch immer etwas Aufwand bedeutet, mache ich mir nicht jedes mal nur ein Glas, sondern stelle am liebsten gleich einen Liter her. Und dann passiert es mir doch ab und zu, dass die Milch im Kühlschrank verdirbt, weil ich sie nicht schnell genug aufgebraucht habe. Besonders mit Hafersahne/-milch passiert mir das, weil ich sie meist nur als Sahne-Ersatz beim Kochen zum andicken nutze, und dafür braucht man ja nicht so viel.

Ich kenne aber einen guten Trick, wie ich immer etwas frische Hafermilch im Haus haben kann: ich friere sie einfach ein, in Eiswürfelform!

Dafür fülle ich die frische Milch in einen Eiswürfelbehälter, lasse sie 2 Stunden frieren und packe dann die Hafermilch-Eiswürfel in einen Gefrierbeutel.Hafermilch_03Hafermilch_02

Ich bin ganz begeistert von dieser praktischen Idee!

Beim Kochen kann ich jetzt einfach 4-5 von den Eiswürfeln mit ins Essen werfen und bekommen dafür eine sehr cremige Sauce, ganz auf pflanzlicher Basis und natürlich auch ohne Zucker und ohne andere Zusatzstoffe.

23.06.2015: Ich hab hier etwas zu Fertig-Hafermilch geschrieben und warum auch zuckerfreie Getreidemilch Zucker enthält und was das ganze mit Enzymen zu tun hat.

*26.11.2019: Christiane schreibt unten im Kommentar
Auch den Tipp für den preisgünstigen Nussmilchbeutel, nämlich die Wäschenetze (und Nylonstrümpfe) als Alternative, finde ich prinzipiell gut (weil sparsam), würde diese aber definitiv nicht für Lebensmittel empfehlen. Kunststoffe, die nicht für Lebensmittel gedacht sind, enthalten noch eher als Verpackungen Weichmacher und andere potentiell gefährliche Chemikalien, die in die Lebensmittel übergehen können. Außerdem kann sich (und wird sich höchstwahrscheinlich auch) Microplastik lösen. (Es ist erschreckend, wie vielen Chemikalien man im Alltag ausgesetzt ist, wenn man sich erstmal mit dem Thema beschäftigt.


Tags

aufheben, einfrieren, Hafer, Hafermilch, lagern, Tipp


Das interessiert dich vielleicht auch

Pflaumenpfannkuchen

Pflaumenpfannkuchen

Muffins mit verstecktem Gemüse

Muffins mit verstecktem Gemüse

Chai. Zuckerfrei.

Chai. Zuckerfrei.
  • Hallo Ilga,
    da wir in der Familie versuchen wollten, unseren Müll zu reduzieren, habe ich vor ca. einem halben Jahr die ersten Versuche unternommen, Hafer- und Nussmilch selber herzustellen.(Die Kinder und ich sind laktose-intolerant, daher gab es immer Alternativen zu Kuhmilch.) Natürlich fiel sofort auf, dass die nicht so gut schmeckt… Über die Suche, warum das so ist, bin ich auf deinen Blog gestoßen. Deine Erklärung hat mich verärgert, aber nicht überrascht.
    Meine Kinder verweigern die selbstgemachte Hafer- oder Mandelmilch weiterhin. Aber zumindest ich bin dabei geblieben und habe mich einigermaßen dran gewöhnt. Mir schmeckt sie allerdings besser, wenn ich sie mit süßlichem Tee (Sweet Chai, Süßholz) statt mit Wasser mixe.
    Nachdem vor einiger Zeit schon einmal gut vier Jahre zuckerarm – teilweise komplett zuckerfrei – gelebt habe, versuche ich es jetzt seit zwei Jahren vergeblich, wieder dorthin zu kommen und denke darüber nach, es mit deinem Programm zu versuchen.
    Aber das nur nebenbei. Meine eigentliche Frage zu diesem Beitrag ist, ob du etwas über die Wirkung von Süßholz, insb. in Tees, sagen kannst. Triggert dieses „nur“ das Verlangen nach Süßem oder hat es auch Einfluss auf Insulinspiegel etc.?
    Liebe Grüße und ganz herzlichen Dank für die vielen Informationen und Rezepte!
    Sabine

    • Ich habe gute Erfahrung mit Süßholz gemacht, wenn ich es nur in kleinen mMengen verwende. Sonst hat es Auswirkungen auf meinen Blutdruck.
      Normalerweise hat Süßholz keine Auswirkungen auf den Insulinspiegel, aber es gibt Menschen, die alleine bei einem süßen Geschmack auf der Zunge (oder auch im Darm) schon Insulin ausschütten. Das könntest du allerdings mit einem Test herausfinden.

    • Hallo Sabine, mit Heilfasten nach Buchinger geht der Zuckerhunger für eine längere Zeit weg. Für die Kinder ist das leider nichts. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen das ich nach dem Fasten keinerlei schmacht auf Zucker habe. Das liegt zum einen daran das die Glykogenspeicher der Leber geleert werden und zum anderen das bestimmte Pilzkulturen die sich im Darm angesammelt haben und die täglich Hormone dem Hirn senden die uns einen Hunger auf Zucker suggerieren.
      Vielleicht hilft der Tipp.

  • Hallo Ilga, ich lese oft von der selbst gemachten leckeren Hafermilch, aber ich finde sie schmeckt eher wässrig, ich habe allerdings keinen Hochleistungsmixer, sondern nur einen normalen. Im obigen Rezept schreibst Du das Rezept der Hafersahne, wie viel Wasser nimmst Du bei Hafermilch? Ich werde es jetzt nochmal versuchen, die Fluessigkeit 5 Minuten stehen zu lassen oder vorher einzuweichen. Ich glaube, das Schleimige stört mich weniger als dieser wässrige Geschmack. Der suesse Geschmack bei der gekauften Hafermilch hat mich anfangs auch begeistert, sehr schade, dass dies nur durch industrielle Verarbeitung mit Enzymen möglich ist und daher weiterhin die Lust auf Suesses aufrecht erhaelt. Gruss Margarete

    • Ich mach das immer aus dem Gefühl, fange mit wenig Wasser an und verdünne dann soweit, bis es für mich passt.
      Geschmack bekommst du auch ein, wenn du etwas Fett (z.B. Kokosöl) dazu gibst.

  • Liebe Ilga,
    erstmal: toller Blog, tolle Rezepte, wichtiges Thema!!
    Auch den Tipp für den preisgünstigen Nussmilchbeutel, nämlich die Wäschenetze (und Nylonstrümpfe) als Alternative, finde ich prinzipiell gut (weil sparsam), würde diese aber definitiv nicht für Lebensmittel empfehlen. Kunststoffe, die nicht für Lebensmittel gedacht sind, enthalten noch eher als Verpackungen Weichmacher und andere potentiell gefährliche Chemikalien, die in die Lebensmittel übergehen können. Außerdem kann sich (und wird sich höchstwahrscheinlich auch) Microplastik lösen. (Es ist erschreckend, wie vielen Chemikalien man im Alltag ausgesetzt ist, wenn man sich erstmal mit dem Thema beschäftigt. Aber das nun nicht an dieser Stelle ;-)). Viele Grüße, Christiane

  • Hallo Ilga,
    ich lese gerade begeistert auf Deiner Webseite. Als Öl-Variante geht doch sicher auch C8 Öl (oder MCT-Öl) sehr gut, oder?
    Lieben Dank für eine kurze Antwort 🙂
    Und Danke für die tollen Infos.
    LG Rabea

  • Hallo Ilga,
    danke für die großartigen Infos. Ich habe dich über einen Online-Kongress gefunden und mag deine ganze Art super gerne 🙂
    Danke für deine Arbeit!
    Alles Liebe, Lisa

  • Wenn ich zukünftig auf gekaufte Hafermilch verzichten will in meinem Müsli, wird die selbstgemachte Milch das Müsli nicht ausreichend süßen. Das viele Obst darin leider such nicht, hab es schon ohne gekaufte Hafermilch ausprobiert. Was kann ich stattdessen nehmen? Nur Dattelsirup aus 100 prozent Datteln oder was wäre eine adäquate Süßung?

    • Hallo Claudia,
      wenn dir das Obst im Müsli nicht ausreichend süß schmeckt, spricht das eher dafür, dass dein Geschmackssinn an zu süß gewöhnt ist. Das passiert mit unserer üblichen westlichen Ernährung sehr schnell, da fast alles im Moment gesüßt ist.

      Ich kann dir kein Süßungsmittel nennen, dass für den täglichen Konsum eine gesunde Alternative ist, da alles im Körper letztendlich wie Zucker verstoffwechselt wird. Eine Ausnahme bieten da Zucekralkohole wie Erythrit und Xylit (die aber meiner Meinung nach auch nicht für den täglich Konsum geeignet sind) und reines Stevia (der Geschmack passt vielen leider nicht).

      Ich kann dir daher eher dazu raten, dich langsam an weniger süß zu gewöhnen. Das dauert ein paar Tage und macht zu Anfang keinen Spaß, aber es geht. Und wenn deine Geschmacksnerven wieder wie eigentlich gedacht schmecken, dann ist eine Banane sehr süß und reicht aus.

  • Guten Tag,
    ich benötige bitte Ihre Hilfe in Sachen Hafermilch. Unser Frühstück besteht für 2 Personen aus 500 ml Hafermilch -Oatly- und 6 Esslöffel Bio Haferflocken. Dazu muß ich erwähnen, dass ich eine Fructosemalabsorption habe. Meine Frage: kann ich durch dieses Frühstück heftige Bauchschmerzen bekommen? Diese treten aber erst am nächsten auf. Mir war leider nicht bekannt, dass sich in der Hafermilch Zucker befindet bzw. umgewandelt wird.Für die Beantwortung meiner Anfrage vorab herzlichen Dank.
    Mit besten Grüßen
    Bernd Nasner

    • Hallo! Soweit ich weiß, wird die Stärke in der Hafermilch nur in Glukosemoleküle aufgespalten. Hafermilch sollte daher eher keine Fructose enthalten. Aber Hafer enthält generell geringe Mengen an Fructose, vielleicht reicht das schon aus für die Bauchschmerzen?

  • Hallo!

    Kann man auf Öl und Salzzugabe einfach verzichten oder haben diese Zusätze einen wichtigen Hintergrund?
    Ich ernähre mich WFPB und möchte kein Öl hinzufügen, Salz muss eigentlich auch nicht sein.

    Lieben Gruß

  • Hallo Ilga, ich habe in einem andern Blog (zum Thema veganer Ernährung) den Hinweis auf die Phytinsäure gefunden, AUCH bei Getreidekörnern. Du greifst das Thema ja bei deiner Mandel-Kokosmilch auf. Laut diesem anderen Blog ist es aber auch bei Getreidekörnern sehr wichtig sie vorher einzuweichen, dort wird sogar genau beschrieben welche Körner wie lange etc.
    Bei deiner Hafermilch machst du das aber nicht, oder?

    • Da ich meistens nur Haferflocken nutze, weiche ich sie nicht ein. Wenn ich allerdings viel Getreide oder Nüsse esse, lege ich sie auch vorher in Wasser.

  • Hallo Ilga,
    Vielen Dank erst mal für den tollen Blog!

    Ich habe einen Frage an dich:
    Mein Baby verträgt keine Muttermilch und somit keine Laktose. Bisher habe ich ihm am Tag eine Mahlzeit durch eine Flasche Hafermilch in Biolandqualität ersetzt. Ich wollte weniger Müll produzieren und begann meine Hafermilch selber herzustellen, dabei hat mich auch gewundert warum meine selbstgemachte Milch überhaupt nicht süß ist! Auf der Suche nach Antworten bin ich auf deinen Blog gestoßen und es hat mich natürlich erschrocken was der Grund ist und dass ich meinen Baby jeden Tag Zucker zu trinken gebe. Das Problem ist nun, dass er natürlich an die Süße gewöhnt ist und meine selbstgemachte Hafermilch nicht trinkt.
    Wie schätz du es ein wenn ich der Hafermilch Datteln beifüge. Wie ist der Fruchtzucker einzuschätzen ist er besser als der Zucker aus Fermentation?
    Ich dachte ich könnte so nach und nach die Süße reduzieren.

    • Eigentlich hast du mit Datteln ein ähnliches Problem. Zerkleinerte Trockenfrüchte in Wasser liefern schnelle Fructose.
      Ich würde es ihm immer wieder anbieten (vielleicht mit MAndelmilch mischen?), neue Geschmäcker werden manchmal erst nach 10-12 Versuchen angenommen.

  • Hallo,

    verwendest du Vollkorn Haferflocken für die Milch oder die „zarte“ Variante?

    Danke für den Hinweis bzgl. Zuckergehalt in solchen Produkten. Mir ist das auch aufgefallen und habe den Hersteller darauf angesprochen. Die (sehr zeitnahe) Rückmeldung beinhaltete ebenfalls die Erklärung, dass durch die Zugabe von Enzymen die im Getreide enthaltene Stärke zu Zucker (Maltose, Glukose und Maltodextrin) abgebaut wird.

    VG, Raju 🙂

    • Hallo! Ich habe beide Varianten ausprobiert, und beide funktionieren. Die zarten sind auch Vollkorn-Haferflocken, sie wurden aber vor dem Flocken geschrotet.

  • Vielen Dank für das Rezept, ich habs mit ein bisschen Kokosöl ausprobiert und bin begeistert 🙂 Was ich dich fragen wollte: Wie könnte ich herausfinden, wie viele Kohlenhydrate in etwa in dieser Milch enthalten sind – also wieviele von den Hafer-Carbs noch drin sind? Danke und alles Liebe

  • Hallo,
    Danke für die tollen Tipps!
    Warum muss Getreide- und Nussmilch immer abgeseilt werden? Nur wegen des absetztens der Flugstoffe im Glas? LG

  • Danke für den Artikel, ich bin leider auch auf die Zuckerfalle in Bezug auf Hafermilch reingefallen 🙁

    Da ich mich zum großen Teil ohne Gluten ernähre wäre die selbstgemachte Hafermilch für mich eher nichts. Hast du vielleicht ein Rezept wie man andere vegane Milch einfach selbst herstellen kann?

    • Aber Hafer gibt es doch glutenfrei.

      Ja, ich hab ein Rezept für Mandel-Kokosmilch auf dem Blog. Für Mandelmilch einfach die Kokosflocken weglassen.

  • Hallo,
    Oh man – meine Kids (1 und 3 Jahre) essen schon über einen ganz langen Zeitraum immer Müsli mit der gekauften Milch. Dabei wollte ich sie doch zuckerfrei bzw die große mitlerweile zuckerarm ernähren….
    Wie viel Wasser gibst du denn für die Hafermilch dazu?
    Klappt das auch gut und genau nach dem gleichen Prinzip mit Dinkel, damit man mal anderer Nährstoffe hat?
    Danke und Grüße aus Hannover

    • Bisher hab ich es nur mit Hafer probiert. Man kann sie dick mixen und als (Koch-)Sahne nutzen und dann langsam soweit verdünnen, bis sie passt.

  • Das ist die Idee. Auch bei uns verdirbt die Hafersahne ab und zu, weil wir eine größere Menge herstellen und dann nicht schnell genug aufbrauchen.
    Die Hafermilch verbraucht sich glücklicherweise schneller und ist mir bisher nur einmal „umgekippt“.
    Vielen Dank für Deine Eiswürfelidee und den Artikel über den Zucker in der fertigen Hafermilch.
    Danke!

  • hallo und herzlichen dank für deine tolle seite mit so vielen wertvollen infos!
    ich trinke sehr gern hafermilch und finde natürlich auch nicht gut, dass die gekaufte (die mir leider deutlich besser schmeckt als die selbstgemachte) quasi eine ‚trickmilch‘ ist. ich habe keine gewichtsprobleme, mag aber auch nicht beschummelt werden. also habe ich versucht, die hafermilch selber zu machen: 80 g haferkörner (vorher 12 std. lang eingeweicht), 1 liter wasser und beides gut gemixt. durch einen nussmilchbeutel gegeben, ausgequetscht und gefreut. denn erst mal sieht das ganze richtig gut aus! den geschmackstest habe ich auch überstanden, obwohl das schon was anderes ist als die gekaufte version.
    aaaaaaber dann: ich mache mir aus der hafermilch (der gekauften) immer heißen kakao, indem ich die ‚milch‘ erhitze und etwas puren kakao und kokosöl zugebe. das liebe ich! mit der selfmade-variante ist das total misslungen 🙁
    beim erhitzen ist das ganze ziemlich dick geworden – vermutlich von der stärke – so dass es einfach nicht trinkbar war. das passiert mir mit der gekauften nie.
    also ist definitiv zu viel von der stärke in meiner hafermilch – was erstens für kakao nicht geht und zweitens ja der gesunheit nicht wirklich gut tut (jedenfalls finde ich das).
    kann ich das ändern? gibt es eine möglichkeit, die stärke zu reduzieren?
    ich möchte sie so gerne selber machen – um kosten zu sparen und um dieser enzymgeschichte zu entkommen. aber der test ist echt in die hose gegangen … 🙁

    viele liebe grüße,
    kati

    • Hallo,
      ja, das stimmt. Die Milch dickt beim erhitzen an. Beim Kochen ist das sehr praktisch, aber ich gebe dir recht: für Kakao ist das nicht toll!

      Es gibt viele Arten Hafermilch zu machen, kalt oder gekocht.
      Eine Idee: Öl als Emulgator dazu zu geben.
      Ich hab es ausprobiert: 5 EL grobe Hafelflocke, 500 ml Wasser, 1 EL Öl (z.B. Kokosöl) und etwas Salz gut gemixt, durch ein feines Sieb gegeben, nur warm gemacht und darauf geachtet, dass es nicht kocht. Das Ergebnis war so etwas wie cremiger Pudding mit Hafergeschmack. – Ich werde noch etwas weiter suchen, aber ich vermute, da liegt die Grenze für selbstgemachte Hafermilch.

      Für Kakao nehme ich selbstgemachte Mandelmilch, die schmeckt himmlisch, ist aber leider auch deutlich teurer als Hafermilch. Die gekaufte ist zwar ohne Zucker, schmeckt aber etwas staubig und kommt nicht an die eigene heran.

  • {"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}

    Kostenloses 15-Tage-Training für den bewussten Umgang mit Zucker


    Weniger Zucker essen trotz Süßem?

    Ich zeige dir, wie es geht!

    >