Am Mittwoch hab ich eine Vortrag in Neustadt am Rübenberge gehalten.

Im letzten Herbst hatte Gisela an einem „Endlich zuckerfrei!“ Kurs von mir teilgenommen und anschließend eine Selbsthilfegruppe vor Ort gegründet. Da ich nicht weit entfernt wohne, hat sie mich für einen kleinen Vortrag in die Gruppe eingeladen und ich habe sehr gerne zugesagt.

Um möglichst vielen Leuten die Infos zugänglich zu machen und in der Hoffnung, dass es auch der Selbsthilfegruppe zu Gute kommt, hat Gisela ordentlich die Werbetrommel gerührt. Sie hat zwei Zeitungen informiert, ein Interview gegeben und stand anschließend groß in der Zeitung. Jetzt brauchten wir auf jeden Fall einen größeren Raum für die Veranstaltung! Und deshalb hat sie dann auch noch den Saal im Ratskeller organisiert! Genial, den konnten wir sogar gratis nutzen.

Wie sich herausstellte, war der neue Saal zwar deutlich größer, aber immer noch zu klein! Je später es wurde, desto mehr Menschen strömten herein und holten sich Stühle aus den Nebenräumen. Irgendwann war es einfach zu voll. Mittlerweile hatten sich ca. 70 Personen zwischen 19 und 80 Jahren Platz für ihre Stühle gesucht. Wir rückten alle zusammen und ich fing mit meiner Präsentation an. Es wurde still und sie lauschten meinen Erklärungen sehr aufmerksam und stellten zwischendurch ein paar Fragen. Obwohl ich vorher nervös war, machten sie es mir sehr einfach, ruhiger zu werden.

Später hörten wir, dass noch etliche Besucher nach Hause geschickt werden mussten. Unfassbar, damit hatten wir nicht gerechnet!

Nach dem Vortrag blieben noch viele zum Gespräch und erzählten mir von ihren gesundheitlichen Problemen. Sie fragten nach weiteren Infos und bedankten sich für den Vortrag. Ich denke, wir können das als Erfolg verbuchen. 🙂

Etwas hat mich besonders berührt: Ich habe Hoffnung in den Augen mancher Menschen sehen können. Mir wurde plötzlich klar, dass ich ihnen von einem ganz neuen Lösungsweg erzählt hatte. Sie waren erschüttert, aber gleichzeitig auch erfreut und hoffnungsvoll, dass sich vielleicht doch noch einmal etwas ändern könnte. Das war ein ganz rührender Moment für mich.

Leider sind die Bilder nicht so gut geworden (Handy-Kamera und dunkler Raum), aber ich für trotzdem mal ein paar davon mit ein.

Danke für die Organisation, Gisela! Danke fürs Fotografieren, Niels! Und Danke für den Beamer, Frank!

Zuckermonster_Vortrag 

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