Das Jahr fing aufregend an und hat mich sofort vor einige Aufgaben gestellt. Es war stressig, und ich war so schnell davon gefangen, dass ich nicht gut auf mich aufgepasst habe. Ich weiß, dass mir eine kurze Meditation am Morgen oder ein Bad am Abend helfen, wieder mehr bei mir zu sein und mir helfen, besser mit Stress umzugehen. Aber es gibt Zeiten, da spare ich mir diese Anker, weil irgendetwas in mir denkt: Kein Zeit für den Quatsch! Mach jetzt weiter mit dem was anliegt! Wir müssen fertig werden!

Und dann ist es eigentlich schon zu spät. Leider ist das, was bei mir immer als erstes hinten rüber fällt, die Selbstfürsorge.

Immer wenn du denkst, dass du keine Zeit für dich hast, dann brauchst du es sehr wahrscheinlich am dringensten.

 

Altes Muster, neue Lösungen

Ein Glück zeigte sich eines Abends ein altes Muster wieder, und ich war so aufmerksam, dass ich es bemerkt habe. Ich hatte einen Vortrag gehalten, kam etwas erschöpft zuhause an, saß in der Küche und habe mein Abendessen gegessen. Danach fand ich nicht so richtig Ruhe, obwohl ich es versucht habe. Das Maß war längst voll, und das ständige Ignorieren meiner Bedürfnisse nach Ruhe und Sammlung hatte mich in eine Situation versetzt, in der es mir sehr schwer fiel, wieder zu mir zurück zu finden.

Ich war nervös, stand auf und lief in der Küche umher. Irgendetwas suchte ich, aber ich wusste nicht, was. Und nachdem ich dann – wie automatisch – drei mal den Kühlschrank und zwei mal den Küchenschrank geöffnet hatte, ohne etwas zu finden, verstand ich, was los war! Das alte Symptom für innere Unruhe war wieder da! Und meine altbekannte Lösung für diese Situation war immer Essen gewesen, am liebsten Süßes.

 

Kommt dir das bekannt vor?

Du kennst dieses Verhalten vielleicht, oder? Diese Suche nach etwas, das Öffnen der Schränke und dann meistens der Griff zur Schokolade. Manchmal gefolgt von etwas Herzhaftem, damit der süße Geschmack verschwindet. Und dann wieder etwas Süßes.

Früher hätte ich in der Situation Kuchen, Eis oder Schokolade gewählt, danach ein Käsebrot und dann noch ein paar Kekse. Dann hätte ich mich überessen gefühlt und wäre sehr unzufrieden ins Bett gegangen. Damals war das aber das Mittel meiner Wahl. Essen war meine Lösung wenn ich nicht mehr zur Ruhe kam, oder besser: nicht mehr zu mir finden konnte. Ich hab‘ mich einfach vollgestopft. Schmecken, kauen, schlucken und ein Völlegefühl haben mir Ruhe gegeben – für den Moment. Danach setzte immer das schlechte Gewissen und die Selbstvorwürfe ein.

Dieses Muster existiert also noch und taucht dann und wann wieder auf. Mit dem Unterschied, dass ich es jetzt erkennen kann. Denn ohne den Zuckerjieper bzw. die Zuckersucht blieb die Schokolade im Schrank und das Gefühl wurde nicht verstummt. So konnte ich es wahrnehmen.

 

Das wahre Bedürfnis erkennen

Und als ich das begriff, wusste ich auch den Grund für meine nervöse Suche: Ich brauchte kein Essen, sondern richtige Ruhe. Also entschied ich mich einfach für’s Bett, eine Wärmflasche und etwas mehr Schlaf. Begleitet von einem kleinen, schönen Gefühl: Ich brauche das süße Zeug nicht mehr! Ich kann mir das Süße im Leben selber erschaffen – und damit habe ich mich gleich noch etwas mehr in die Kissen gekuschelt.

Endlich zuckerfrei! Schlaf

Wenn dir das bekannt vor kommt, kann ich dir nur empfehlen, dich einmal mit deinem Zuckerkonsum auseinander zu setzen und die Gefühle und Bedürfnisse, die sich dahinter verstecken, mal genauer anzusehen. Dabei hilft es, wenn du eine Weile dem Nasch-Wunsch nicht nachgibst.

 

Hilfe für Zuckersüchtige

Und falls du dabei Hilfe haben möchtest, stehe ich dir gerne zur Seite. Vielleicht schon in ein paar Tagen, denn am 8.02. startet der nächste Programm-Durchlauf.

Dein Weg aus der Zuckersucht

Stell dir vor, es stehen Kekse auf dem Tisch und du sagst dir wieder einmal: „Nein, heute nicht!“, aber du nimmst trotzdem einen. Und noch schlimmer: es bleibt nicht bei dem einen Keks. Du hörst erst auf, wenn der Teller leer ist. Hast du oft das Gefühl, süße Speisen zu dir nehmen zu müssen, obwohl du es tief in deinem Innern eigentlich gar nicht willst? Würdest du gerne frei entscheiden können, wann du etwas Süßes genießen willst, anstatt es dir von deiner Gewohnheit vorschreiben zu lassen? Würdest du gerne endlich diesen inneren Kampf besiegen und Ruhe verspüren? Ich helfe dir dabei!