Am Wochenende hab ich es mir mit dem neuen GEO-Magazin auf dem Sofa gemütlich gemacht. Die Juni Ausgabe zeigt ein dickes pinkes Quadrat mit einem wild dekorierten „Matschbrötchen“ (so hieß das früher bei uns) und der Aufschrift Zucker auf dem Cover.

GEO_

Der Artikel im Inneren lautet Zucker: unser Feind auf dem Teller. Christian Schwägerl berichtet auf 15 Seiten über unseren heutigen Zuckerkonsum, seine gesundheitlichen Folgen und über den Selbstversuch, zwei Wochen auf Zucker zu verzichten – gemeinsam mit seinen beiden Kindern Palle (12) und Elin (7). Er schildert, dass die Begeisterung sich in Grenzen hält und das die erste Tage über nichts richtig schmecken will, da die Geschmacksnerven noch an den regelmäßigen Zuckerkonsum gewöhnt sind. Als sich das einpendelt, kommen alle gut damit zurecht.

Feind_   Kampf_

Auch wenn sie nach dieser Zeit wieder zur normalen Ernährung zurückkehren, bleibt das Bewusstsein für Zucker und ein sensiblerer Umgang damit.

Für mich kommt der Artikel noch einmal richtig in Fahrt, als er gegen Ende die Frage nach den Verantwortlichen stellt. Die Geschäftsleitung der Bio-Supermarktkette antwortet darauf mit: „Letztendlich liegt die Hauptverantwortung beim Kunden.“ Der Konsument und nicht der Staat soll das Problem lösen. Schwägerl sagt „Das geht nicht – Zucker ist auch ein politisches Thema.“ und erwähnt die Folgen der globalen und Agrarpolitik und die hohen Kosten für die Behandlung der durch Zucker verursachten Krankheiten. Hier könnte der Staat eingreifen; durch verschiedene Maßnahmen und durch Einführung einer Zuckersteuer. Und dort gibt ihm die Erfahrung Recht: In Ländern, in denen die Steuern für Zucker oder Fett erhöht wurden, ging der Konsum zurück.

 

Ich bin kein Freund von neuen Verboten und Steuern, aber in diesem Fall mag es eine größere Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema zur Folge haben.

Auf lange Sicht ist meiner Meinung nach aber eine gute Aufklärung von höchster Bedeutung. Einerseits bedarf es der Information, was ein Zuviel an Zucker in unseren Körpern bewirkt, und andererseits ist eine genaue Aufklärung darüber, was in einem Nahrungsmittel-Produkt enthalten ist, wichtig. Und genau hier kommt der Staat ins Spiel, denn er kann dafür sorgen, dass Produkte besser gekennzeichnet werden und irreführende Angaben (wie weniger süß! oder mit natürlichem Zucker) nicht mehr auf der Verpackung stehen dürfen und er kann informieren und Empfehlungen aussprechen.

Im Hinblick auf die Kostenlawine, die in Zukunft aufgrund der ansteigenden Krankheiten durch den erhöhten Zuckerkonsum auf uns zukommen wird, ist es höchste Zeit diese Verantwortung nicht nur beim Verbraucher zu lassen. Soll er diese Übernehmen, muss es zumindest richtig Informiert werden und darf beim alltäglichen Einkauf nicht irre geleitet werden.

Versuchung_

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