Mit den gesunden Alternativen ist es so eine Sache: Sie schmecken oft anders und erst gut, wenn man sich daran gewöhnt hat.

Bei diesen Pfannkuchen ist es anders! Bisher haben sie jedem geschmeckt, der sie probiert hat. Und das, obwohl sie frei von weißem Mehl und raffiniertem Zucker sind. Trotzdem sind sie sehr fluffig und schmecken überhaupt nicht nach öko. 😉

Das Rezept habe ich hier bei Clean & Delicious gefunden.

Das Rezept

Mixer, Pürierstab oder Gabel
Ich nutzt für die Herstellung einen Mixer, mit dem ich den Teig zubereite. So wird der Teig komplett glatt und cremig und die Pfannkuchen besonders fluffig. Ihr könnt den Teig aber auch mit einem Pürrierstab oder einer Gabel zubereiten. Dann werdet ihr mehr „Stückchen“ im Pfannkuchen spüren. Das schmeckt etwas anders, aber auch lecker. Wichtig ist dabei nur, dass ihr zuerst die Bananen püriert/zerdrückt und die Eier untermischt und dann erst die Haferflocken unterrührt.

Ich finde, dass die Pfannkuchen sehr sättigen und wirklich zufrieden machen. Wenn ich allerdings noch weiteres Obst dazu geben – wie im Rezept vorgeschlagen – ist dieser Effekt bei mir nicht so stark.

Vegan
Die Eier könnt ihr durch Chia-Eier ersetzen. Dazu werden zwei Esslöffel gemahlene Chiasamen mit 6 Esslöffel Wasser verrührt und wenige Minuten stehen gelassen.

Backpulver
Da wir in diesem Rezept eine ordentliche Menge Backpulver benutzen, rate ich euch dazu Weinstein-Backpulver zu nehmen. Das hinterlässt nicht dieses seltsame Gefühl auf den Zähnen wie herkömmliches Backpulver.

Aufbewahren und Mitnehmen
Diese kleinen Pfannkuchen lassen sich gut im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren. Vor dem essen einfach auftoasten. Sie sind auch perfekt als Proviant zum Mitnehmen geeignet, denn sie schmecken kalt ebenso gut und sind ein sättigender Snack für unterwegs. Keine Chance mehr für schnelles Fast Food, denn ihr habt etwas viel besseres in der Tasche!

Pfannkuchen

  • 2 reife Bananen
  • 2 Eier (vegane Alternative siehe oben)
  • 80-100g Haferflocken, je nach Größe der Eier und Bananen
  • 1 TL Backpulver (Weinstein)
  • Etwas Zimt
  • Eine Prise natürliches Salz (z.B. pinkes Himalaya Salz)
  • Etwas desodoriertes Kokosfett zum anbraten (kein Kokosgeschmack)
  • Wer mag: etwas Obst, z.B. Äpfel

Die Bananen und die Eier in einen Mixer geben und fein pürieren. Wenn du keinen Mixer hast, findest du oben alternative Zubereitungsmöglichkeiten.

Dann die restlichen Zutaten dazu geben und eine Weile mixen, bis der Teig ganz glatt ist.

Wer möchte kann jetzt noch ein kleingeschnittenes Obst mit einem Löffel unterrühren. Ich finde Äpfel gut, oder Pflaumen … oder Aprikosen, oder Blaubeeren!!

Jetzt eine Pfanne mit etwas Kokosöl erhitzen – am besten nicht zu heiß, auf mittlerer Stufe – und die Pfannkuchen backen. Ich mache kleine Pfannkuchen, weil ich sie einfacher umdrehen kann und lecker finden. Zeit zum Umdrehen ist, wenn der Teig kleine Löcher bekommt und die Oberfläche trockener erscheint.

Meistens gieße ich den Teig einfach direkt aus dem Mixer in die Pfanne oder ich forme mit einem Esslöffel kleine Kreise in der Pfanne.

Bei dieser Variante habe ich Äpfel zum Teig dazu gegeben. Das macht sie schön saftig und noch leckerer.

Zum Essen bestreiche ich sie gerne mit Mandelmus oder einem anderen Nussmuss. Ganz oben auf der Seite seht ihr Erdnussbutter, wie sie über die Pfannkuchen läuft. Hm, lecker!

Guten Appetit!

Kleiner Hinweis

Wenn ihr noch keine zuckerfreie Zeit hinter euch habt, kann es sein, dass euch die Süße der Bananen nicht ausreicht. Euer Geschmackssinn ist möglicherweise noch zu sehr an die industrielle Süßweise gewöhnt. Wenn das so ist, dann würde ich mit etwas Honig, Reissirup, Stevia, Xylit oder Kokos-Palmblütenzucker nachsüßen.

Wenn ihr gerade in der zuckerfreien Zeit seid, dann passt bitte mit diesem Rezept etwas auf, denn die Fructose in der Banane könnte das Zuckermonster unnötig reizen.

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